Im Rahmen meiner Bachelorarbeit entstand in Zusammenarbeit mit einem Kommilitonen eine 30-minütige Reportage mit animierter Website zum Thema Organspende. Ziel des Projekts war es, Menschen zur Auseinandersetzung mit der Frage zu motivieren: Möchte ich Organspender*in sein?
DIE DOKU
Die Dokumentation begleitet Marius Schaefer, der 2012 als Kind eine neue Lunge erhielt – allerdings nicht durch eine reguläre Organspende. Aufgrund fehlender Spenderorgane mussten seine Eltern einspringen und ihm jeweils einen Teil ihrer eigenen Lunge spenden. Ohne diese Entscheidung wäre Marius heute nicht am Leben.
Die Auseinandersetzung mit Organspende bringt jedem Vorteile – unabhängig davon, ob man sich dafür oder dagegen entscheidet.
Sie gibt Selbstbestimmung, entlastet Angehörige und regt zum Nachdenken an: Würde ich im Notfall ein Organ annehmen? Nach dem Prinzip: „Ich würde nehmen, also gebe ich.“
Das Projekt Traumsand beleuchtet den Status quo in Deutschland, deckt Falschinformationen auf und erklärt medizinische Hintergründe. Experteninterviews und emotionale Einblicke sollen Zuschauer*innen dazu bewegen, sich mit der Thematik zu befassen – und vielleicht einen Organspendeausweis auszufüllen.

















DER WERBESPOT

Der oben zu sehende Werbespot zum Thema Organspende ist in Kooperation mit dem Handballverein „Die Recken“ aus Hannover und den „Jungen Helden“ entstanden. Er wurde vor Publikum bei großen Spielen im Stadion abgespielt.
DIE WEBSITE






Zusätzlich zur Dokumentation wurde eine interaktive Scrollytelling-Website entwickelt. Scrollytelling kombiniert Texte, Bilder, Videos und Animationen, die sich dynamisch beim Scrollen verändern – für eine immersive und ansprechend präsentierte Erfahrung.
Die Traumsand-Website liefert umfassende Informationen zur Organspende anhand zentraler Fragen:
Wo bekomme ich einen Organspendeausweis?
1. Was ist Organspende?
2. Wie läuft eine Organspende ab?
3. Was kann gespendet werden?
4. Warum ist Organspende wichtig?
5. Wo bekomme ich einen Organspendeausweis?
Zudem bietet die Seite einen direkten Link zur Beantragung eines Organspendeausweises sowie Hinweise zum richtigen Ausfüllen.
Ein zentrales Symbol der Website ist die Sanduhr, die für das Vergehen, aber auch die Verlängerung von Lebenszeit steht – eine Metapher, die sich im Projektnamen Traumsand widerspiegelt.
Die Kernaussagen lauten:
„Ich würde nehmen, also gebe ich.“ & „Organspende kann Leben retten und Zeit schenken.“



















Das Projekt ist entstanden mit der Hilfe der hier aufgeführten Kontaktpartner und Förderer
Die Umsetzung erfolgte als Teamarbeit; ich war an Konzeption und technischer Entwicklung beteiligt.
